Präzises Energiecontrolling steht und fällt mit den Messwerten. Die Baureihe MR-SM4 erfasst sie auf bis zu drei Phasen samt Neutralleiter, mit einer Abweichung von höchstens einem Prozent, und schiebt die Daten über RS485 in bestehende Netze.
Textquelle: Metz Connect
Metz Connect bietet mit den Energiemessgeräten MR-SM4i und MR-SM4u Systemlösungen für das professionelle Energiecontrolling basierend auf der Modbus-RTU-Kommunikation. Vier Gerätevarianten ermöglichen einen flexiblen Einsatz bei der Erfassung der Energiedaten von bis zu drei Phasen und dem Neutralleiter (L1, L2, L3, N). Die erfassten Messdaten lassen sich in IP-basierte Netzwerke integrieren: entweder direkt über die RS485-Schnittstelle (Modbus RTU) oder mit übergeordneten Automationssystemen von Metz Connect, wie einem Gateway und einem Datenlogger. Damit unterstützen die neuen Messgeräte das Energiemanagement nach ISO 50001 und Energieaudits nach DIN EN 16247.
Individuelle Anwendungen
Die neuen Energiemessgeräte MR-SM4 sind kompakte Hutschienen-Module mit einer Breite von 50 mm (3 TE). Sie erfassen für detaillierte Analysen Energieparameter wie Strom, Spannung, Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung und weitere relevante Werte mit einer Messgenauigkeit entsprechend der Klasse B, also mit einer maximalen Messabweichung von nur ±1 Prozent.
Verschiedene Gerätevarianten vereinfachen die Umsetzung individueller Anwendungen. Sie decken unterschiedliche Strombereiche und Wandler-Typen ab: Das MR-SM4i eignet sich für konventionelle Stromwandler mit einem Sekundärstrom von 1 A beziehungsweise 5 A, während das MR-SM4u für Stromwandler mit einem Spannungsausgang von 333 mV oder Rogowski-Spulen mit einem Ausgangssignal von 50 mV konzipiert ist. Die Messgeräte sind wahlweise mit Schraub- oder Federkraftklemmen verfügbar. Die Push-in-Technologie bei der Federkraftklemme ermöglicht eine schnelle, werkzeuglose Verdrahtung und reduziert den Installationsaufwand erheblich.
Brückenstecker statt Werkzeug bei der Integration
Die neuen Messmodule lassen sich mit dem Brückenstecker-System von Metz Connect werkzeuglos per Plug-and-Play in ein übergeordnetes System wie den Datenlogger EWIO2-M oder das Modbus-Gateway MR-GW integrieren. Ebenso ist per RS485-Schnittstelle die Einbindung des Messgeräts über den Modbus RTU in Systeme von Drittherstellern möglich.
Die Konfiguration und Inbetriebnahme der Energiemessgeräte erfolgen beim Modbus-Gateway und dem Datenlogger von Metz Connect über eine benutzerfreundliche webbasierte Benutzeroberfläche. Vorkonfigurierte Templates ermöglichen hier eine schnelle und unkomplizierte Inbetriebnahme. Bei Integration in Modbus-Systeme von Drittherstellern erfolgt die Konfiguration direkt über standardisierte Modbus-Register.
Der Datenlogger rechnet Energiekosten selbst aus
Der EWIO2-M-Datenlogger verfügt über eine integrierte Node-RED-Umgebung, mit der erfasste Energiedaten direkt im Webbrowser bearbeitet, analysiert und visualisiert werden können. Er bietet Unterstützung bei der automatisierten Datenverarbeitung, unter anderem eine Lastspitzen-Erkennung und ein Alarm-Management, sowie eine automatische Berechnung von Energiekosten. Zudem bietet er Möglichkeiten für Effizienzanalysen, Verbrauchsdiagramme sowie individuelle Energie-Dashboard-Anzeigen.
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