Wie hat sich euer Geschäft in den letzten zwei Jahren verändert — durch PV, Speicher, Eigenverbrauch?
Der Bedarf nach Energiespeichern ist stark gestiegen, das stellen wir fest. Mit dem neuen, grösseren Hybridwechselrichter Verto Plus, der 2024 auf den Markt gekommen ist, können wir den PV-Strom ohne Umwandlung direkt in die Batterie laden. Wir merken, die Kunden bevorzugen ein System aus einer Hand, das vereinfacht die Integration. Und sie wollen vermehrt wieder europäische Produkte — das können wir bieten. Ergänzend haben die Netzbetreiber immer mehr Anforderungen an die Wechselrichter und das zurecht. Mit unseren agilen Geräten können wir schnell darauf reagieren.
Was braucht es, damit PV mit Speicher im Gebäude wirklich rund läuft?
Es braucht ein intelligentes Energiemanagementsystem, bei dem alle Komponenten miteinander kommunizieren. Das bieten wir. Darüber hinaus sind die Hersteller gefordert, sich auf einen Kommunikationsstandard zu einigen, damit die Vernetzung in der Praxis noch einfacher vorangetrieben werden kann.
Welche Rolle spielt der Gebäudeinformatiker/Gebäudetechniker, damit das alles zusammenspielt?
Um Energiesysteme optimal zu konfigurieren, braucht es Fachleute, die Steuerungen, Systeme und Netzwerke beherrschen. Ergänzend braucht es Wissen und Erfahrung, wie Energieflüsse im Gebäude gesteuert und geregelt werden: Erzeugung, Speicherung, Verbrauch, Einspeisung. Das verlangt nach Feintuning. Fachleute aus der Elektrobranche sind dazu prädestiniert.