Der neue Zaptec Index zeigt, wie weit Autofahrerinnen und Autofahrer mit 10 Franken kommen. Je nachdem, ob sie elektrisch fahren, Benzin tanken oder Diesel nutzen. Für die Schweiz weist das Tool besonders beim Laden zu Hause einen deutlichen Reichweitenvorteil für das Elektroauto aus.


Redaktionelle Bearbeitung: eTrends


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Am 23. Juni lanciert Zaptec den neuen Zaptec Index. Das frei zugängliche Online-Tool vergleicht, wie weit ein Auto mit einem bestimmten Betrag fahren kann. Geladen zu Hause, geladen an einer öffentlichen Ladestation, betankt mit Benzin oder betankt mit Diesel.

Für die Schweiz zeigt der Index die Werte pro 10 Franken. Demnach kommt ein VW ID.3 Pro beim Laden zu Hause auf 247 Kilometer. Wird derselbe Wagen öffentlich an AC- und DC-Ladestationen geladen, sind es 119 Kilometer. Zum Vergleich: Ein VW Golf 1.5 TSI mit Benzinantrieb erreicht 105 Kilometer, ein VW Golf 2.0 TDI mit Dieselantrieb 107 Kilometer.

Damit zeigt der Vergleich: Beim Laden zu Hause liegt das Elektroauto in der Schweiz deutlich vor Benzin und Diesel. Beim öffentlichen Laden fällt der Abstand wesentlich kleiner aus, bleibt im dargestellten Beispiel aber immer noch leicht zugunsten des Elektroautos.

Vergleich auf Basis aktueller Energie- und Kraftstoffpreise

Der Zaptec Index will den Vergleich zwischen Strom-, Benzin- und Dieselpreisen vereinfachen. Statt Preise pro Kilowattstunde oder Liter isoliert zu betrachten, übersetzt das Tool diese Werte in eine alltagsnahe Frage: Wie weit komme ich mit einem bestimmten Betrag?

Laut Zaptec stützt sich der Index auf die jeweils aktuellen verfügbaren Preise aus offiziellen Quellen. Dazu gehören unter anderem Eurostat, das EU Weekly Oil Bulletin, Ofgem, Statistics Norway sowie weitere nationale Statistikämter. Preise für das Laden zu Hause basieren auf Haushaltstarifen. Für öffentliches Laden werden offen veröffentlichte Tarife führender Ladenetzwerke in den jeweiligen Märkten berücksichtigt.

Der Index umfasst aktuell 17 europäische Märkte und wird laufend aktualisiert. Die Werte werden in die jeweilige Landeswährung umgerechnet.

«Menschen sollten keine Energieanalysten sein müssen»

Zaptec will mit dem Index mehr Transparenz in die Kostendiskussion rund um Elektroautos bringen.

«Menschen sollten keine Energieanalysten sein müssen, um zu verstehen, was Autofahren kostet. Kraftstoff- und Strompreise ändern sich ständig, und die Debatte über Elektroautos versus Benzin und Diesel wird zu oft von Emotionen statt von harten Fakten bestimmt. Mit dem Zaptec Index legen wir die Zahlen offen auf den Tisch, damit die Menschen selbst sehen können, was sich tatsächlich lohnt», sagt Kurt Østrem, CEO von Zaptec.

Auch für Zaptec selbst steht der Index in einem grösseren Zusammenhang. Das Unternehmen sieht sich nicht nur als Anbieter von Ladegeräten, sondern als Teil der künftigen Energie- und Ladeinfrastruktur in Europa.

«Wir verkaufen nicht einfach nur Ladegeräte. Wir bauen die Infrastruktur, auf der Europa laufen wird. Das bedeutet, dass wir auch bereit sein müssen, die Diskussion darüber zu führen, was Autofahren tatsächlich kostet», sagt Østrem.

Tool für Konsumenten, Medien und Entscheidungsträger

Der Zaptec Index wurde von Eirik Fjellså Hærem, CFO und stellvertretendem CEO von Zaptec, konzipiert und im Unternehmen entwickelt. Das Tool soll Journalistinnen und Journalisten, Konsumentinnen und Konsumenten sowie Entscheidungsträgern helfen, die tatsächlichen Betriebskosten verschiedener Antriebsarten besser einzuordnen.

Hærem betont dabei die Datengrundlage: «Wir haben den Zaptec Index bewusst auf offiziellen, öffentlichen Datenquellen wie Eurostat, dem EU Weekly Oil Bulletin, nationalen Statistikämtern und führenden Netzbetreibern für öffentliches Laden aufgebaut. Wir wollten ein Tool, dem jeder vertrauen und das, wenn gewünscht, selbst überprüfen kann. Dieses Prinzip der Transparenz ist uns wichtig.»

Der Zaptec Index ist frei zugänglich unter:

zaptecindex.com

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