Strengere Umweltvorschriften verlangen von Betrieben der Elektrobranche eine dokumentierte CO2-Bilanz, doch oft fehlen die Instrumente dazu. Elektro-Material erweitert darum den Carbon Tracker nun auf fast das gesamte Schweizer Sortiment.
Textquelle: Elektro-Material AG
Elektro-Material AG, Schweizer Tochter der Rexel Group, hat die Berechnung der CO2-Bilanz für die Produkte im Schweizer Sortiment weiterentwickelt. Dank einer europaweit eingesetzten Methodik kann EM nun für nahezu 100 Prozent der Produkte, die in der Schweiz vertrieben werden (insgesamt rund 250'000 Produktreferenzen, rund 4 Millionen Referenzen in insgesamt acht europäischen Ländern), die CO2-Emissionen ausweisen und so Fachleute bei der Einschätzung und Steuerung der CO2-Bilanz ihrer Käufe unterstützen.
Carbon Tracker übernimmt die CO2-Berechnung der EM-Produkte
In einem Umfeld, in dem die Umweltvorschriften immer strenger werden, müssen Betriebe der Elektrobranche die CO2-Bilanz ihrer Tätigkeiten messen und dokumentieren, verfügen aber oft nicht über die dafür notwendigen Instrumente. Auch bei der Vergabe neuer Aufträge müssen sie vermehrt dieser neuen Anforderung gerecht werden.
Um den Kunden bei der Erfüllung dieser Anforderung zu helfen, hat EM 2024 den vom Mutterkonzern entwickelten Carbon Tracker in der Schweiz lanciert. Der Carbon Tracker berechnet die CO2-Bilanz der bei EM erworbenen Produkte. Der Nachweis für nachhaltiges Handeln wird so stark erleichtert, und die bewusste Wahl von Produkten mit besserer CO2-Bilanz wird vereinfacht.
Neue Methodik hebt die Abdeckung auf fast 100 Prozent
Seit 2026 kann der Carbon Tracker die CO2-Bilanz des gesamten Sortiments von EM berechnen, was insgesamt 250'000 Produktreferenzen entspricht. Mit dieser neuen Methodik erhalten Elektrofachleute bei der Entscheidungsfindung über ihre Einkäufe die Möglichkeit, ihre ESG-Ziele zu steuern, die Umweltberichterstattung zu vereinfachen und ihre Massnahmen zur CO2-Reduktion zu kommunizieren.
Bisher basierten die CO2-Berechnungen des Carbon Tracker ausschliesslich auf einer von Bureau Veritas geprüften Methodik, welche die Umweltproduktdeklarationen (EPD) der Hersteller mit technischen Spezifikationen kombiniert. Diese Methode, die für präzise und zuverlässige Ergebnisse entwickelt wurde, deckte rund 80 Prozent des Sortiments-Katalogs in der Schweiz ab. Mit der «100-Prozent-Methodik» werden nun auch die restlichen 20 Prozent erfasst, um eine nahezu vollständige Abdeckung zu gewährleisten.
Um die Transparenz zu gewährleisten, wurde für die Berechnungen ein dreistufiger Zuverlässigkeitsindex eingeführt:
● Hoch: basierend auf den Umweltdaten der Hersteller
● Mittel: basierend auf den Produktspezifikationen unter Verwendung der von Bureau Veritas geprüften Methodik
● Niedrig: basierend auf Vergleichen mit ähnlichen Produkten aus dem Produktsortiment
Ingrid Knott, CEO von Elektro-Material AG, erklärt: «Die Frage ist nicht, ob Unternehmen ihre CO2-Bilanz messen sollten, sondern ob sie die dazu notwendigen Instrumente haben. Mit dem Carbon Tracker, der für jedes von EM vertriebene Produkt eine geschätzte CO2-Bilanz liefert, können Fachleute die Umweltleistung ihrer Gebäude und Projekte besser steuern.»
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