Zwei Tage, vier Hallen, 210 Aussteller, über 8'600 Fachbesucherinnen und Fachbesucher. Die Traditionsmesse, jetzt in Zürich, hat der Elektrobranche das geboten, was sie braucht: eine Austauschplattform.
Textquelle: Messe Schweiz
Redaktionelle Bearbeitung: eTrends
Messeleiterin Noëlle Marti brachte es an der Eröffnungsfeier auf den Punkt: «Es soll eine Messe für die grossen und die kleinen Firmen sein.» Simon Hämmerli ergänzte die Sicht von EIT.swiss: «Unser Verband ist der Überzeugung, dass ein Mitglied zwingend eine Plattform braucht, auf der man sich in kompakter Form mit bestehenden und neuen Lieferanten austauschen kann. Ich glaube nicht, dass dies in dieser Tiefe online machbar ist. Ich denke, der physische Austausch unter Experten ist für unsere Mitglieder zwingend wichtig.»
Dass die Messe Erfolg haben wird, zeigte der Blick auf den Eingang im Hintergrund: Dort drängten sich um 9.00 Uhr bereits sehr viele Besucherinnen und Besucher an die Drehkreuze und warteten auf den Einlass. Ein schönes Bild, ein schöner Anfang, der zeigt, dass die Messe zurückgefunden hat und definitiv an die «guten alten Zeiten» in Basel anknüpfen konnte.
Viele Aussteller
Die beachtliche Zahl der Aussteller – 210 Firmen und Verbände – war schon vor der Öffnung der Tore ein Indiz, dass die Erwartungen in Sachen Besuchern erfüllt werden konnten. Das grosse Engagement der Verantwortlichen der Messe im Vorfeld scheint aufgegangen zu sein. So hat es die Ineltec geschafft, eine Lichthalle zu lancieren, und dort im Speakers Corner Fachvorträge zu verschiedenen Themen zu platzieren.
Insgesamt 28 Programmpunkte in den beiden Speakers Corners und im Konferenzraum boten reichlich Stoff für Wissensdurstige. Die Branchenverbände fvb, SLG, Electrosuisse und EIT.swiss kuratierten die einzelnen Formate, die sehr gut besucht waren und in denen Fachwissen, Praxisnähe und Austausch im Zentrum standen.
Gut besucht, gut verteilt
Am ersten Messetag war der Andrang sehr gross. Einzelne Stände stiessen zeitweise an ihre Kapazitätsgrenzen. «Wir mussten beim Catering nachbestellen», hörten wir mehr als einmal an diesem Tag. Am zweiten Tag verteilte sich das Besucheraufkommen besser auf die Hallen, und das Standpersonal fand zwischendurch auch mal einen Moment zum Durchatmen.
Kleiner eTrends-Tipp für den nächsten Messebesuch: Antizyklisch besuchen, sprich gleich nach oben fahren und dann nach unten die Messe anschauen.
ICT-Themen integriert
Ebenfalls bewusst gestärkt wurde der Bereich Infrastruktur. Hier ging es um Lösungen rund um Telekommunikation und Netzwerktechnik. Der Messe lag es am Herzen, dieses Segment wieder fest in das Ineltec-Format zu integrieren.
Das ist gelungen. Kein Wunder: Spätestens mit dem Berufsbild Gebäudeinformatiker:in EFZ, bzw. früher noch Telematiker:in EFZ gehört die Netzwerktechnik längst zur Elektrobranche.
Weiterbildung als Muss für die Branche
Am Treffpunkt Weiterbildung gaben Bildungsinstitutionen wie HSLU, SIU, ABB-TS und STFW über Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten Auskunft. Weiterbildung wird wichtiger denn je – ein Thema, über das eTrends schon oft berichtet hat. Das Format kam gut an.
Daneben starteten zwölf Schulklassen mit insgesamt 300 Lernenden zu geführten Nachwuchstouren und nutzten den direkten Austausch mit Branchenprofis. EIT.swiss organisierte die Touren; als Tourguides fungierten allesamt ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der World- und EuroSkills aus dem Team von Adrian Sommer.
Beim Training über die Schultern schauen
Ein besonderes Highlight erlebten die Besucherinnen und Besucher am EIT.swiss-Stand: Kilian Moser absolvierte unter den Augen von Team-Coach Adrian Sommer (EIT.swiss) sein allerletztes öffentliches Training vor den WorldSkills in Shanghai. Der abschliessende Feinschliff vor der Berufsweltmeisterschaft vom 22. bis 27. September 2026 fand damit ganz öffentlich statt.
Powered by EIT.swiss
EIT.swiss und die Messeverantwortlichen hatten ihre Zusammenarbeit bereits im Vorfeld intensiviert. Am Stand präsentierte sich die Berufsorganisation als offene Begegnungsplattform für Branchenthemen, Nachwuchsförderung und Mitgliederaustausch.
Im Herzstück des Auftritts, der Mini-Arena, bündelte EIT.swiss seine zentralen Verbandsthemen: Innovations-Pitches, das Bildungs-Universum und Einblicke in aktuelle Branchenentwicklungen. EIT.swiss-Direktor Simon Hämmerli: «Gemeinsame Impulse für Innovation und Vernetzung schaffen einen echten Mehrwert für das Messepublikum. Wir sind stolz, Partner der Ineltec zu sein.»
Die zweite Ausgabe nach der Neulancierung hat es gezeigt: Die Ineltec ist zurück. Nicht als Nostalgieprojekt, sondern als lebendiger Treffpunkt, der seinen Platz in der Schweizer Elektrobranche neu definiert hat.
Wer das nächste Mal dabei sein will:
13. und 14. September 2028, Messe Zürich.
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Textquelle: Messe Schweiz
Redaktionelle Bearbeitung: eTrends
Bildquellen: René Senn, Mario Walser, Messe Ineltec
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Ineltec
www.ineltec.ch
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